Wolfsartig

Ein paar Freunde fuhren im Winter 1989 mit ihrem Mountainbike leidenschaftlich durch Bayerns dunkle Wälder - zu dunkle Wälder fand Wolf, der spätere Gründer von Lupine.


„Das Angebot, das es damals gab, hatte Taschenlampencharakteristik! Gleichmäßige, helle Lichtfläche? Fehlanzeige!“


Bei Licht am Bike geht es grundsätzlich nicht darum das hellste, sondern möglichst helles Licht mit einer möglichst homogenen und praxistauglichen Lichtverteilung zu kombinieren. Zwar gab es auch schon 1989 einen Anbieter aus den USA der ein Produkt mit höherer Leistung anbot, aber das war „sackteuer“ und schwer zu bekommen. Die einzige Hoffnung: Selbst etwas entwickeln.

Wolf, der Gründer von Lupine, nutzte daher reines Eigeninteresse als Triebfeder für die Entwicklung der ersten Lupine-Lampen. Er wollte damals schlichtweg eine Outdoor- bzw. Mtb-Lampe, die besser sein sollte als alles, was es damals auf dem Markt gab. Diese Einstellung und Motivation steht bei uns bis heute im Vordergrund der Entwicklung neuer Modelle. Im ersten Schritt werden die Ansprüche an ein neues Produkt definiert und im zweiten Schritt ausgearbeitet, wie man diese erfüllen kann. Das Budget bleibt erstmal komplett außen vor. Oft kommt daher ein Ergebnis zustande, das fernab jeder Vernunft eines wirtschaftlich denkenden Unternehmens scheint. Doch anstatt Abstriche auf technischer Seite zu machen und an gewissen Stellen auf Kosten der Produktqualität zu sparen, setzt man um, wovon man zu 100% überzeugt ist. Aus Leidenschaft – ohne Kompromisse.

1991 – Erste serienreife Halogenlampe „Passubio“

Benannt nach dem italienischem Bergmassiv mit 52 langen Tunnels. Die damalige Highendlichtquelle wurde von einem, aus einem Stück Aluminium gedrehten, Aluminiumkörper umfasst. Zur Bedienung besaß die Passubio einen Kabelbaum, dessen Taster mittels Klett am Lenker befestigt werden konnte. Zudem wurde eine besonders innovative und damals patentierte Lenkerhalterung auf Basis eines O-Rings entwickelt, welche bis heute von diversen Mitbewerbern verwendet wird.

1991 – Erste serienreife Halogenlampe „Passubio“

2000 – Erste LED Lampe „Spelu/Stuby“

Unsere erste Lampe auf LED-Basis. 26 LEDs leuchteten mit bis zu 4W in der Spelu und Stuby. Damals noch recht unerfolgreich verhalf uns diese Lampe zu einem großen Erfahrungsvorsprung was LED-Technik betrifft. Ab hier wurde teilweise bereits auf Li-Ion Akkus gesetzt und Indikator-LEDs zur Anzeige der Leuchtstufen etc. verwendet.

2000 – Erste LED Lampe „Spelu/Stuby“

2001 - Einsatz erster Li-Ion Akkus

Neben Nickelmetalhydrid und Nickelcadmium basierten Akkus setzten wir bereits im Jahr 2001 die ersten Lithiumionen-Akkus ein. Diese besaßen damals schon diverse Vorteile gegenüber den alternativen Akkuzellen, waren aber deutlich schwerer zu verarbeiten und benötigten komplexere Vorschaltelektroniken. Diese Herausforderungen sollten aber schon bald gemeistert werden.

2001 - Einsatz erster Li-Ion Akkus

2002 – Erste Gasentladungslampe „Edison“

Eine komplette Selbstentwicklung: Die damals enorm starke Edison (16W/900Lumen) kam uns wie ein wahrer Flutscheinwerfer vor. Hierzu entwickelten wir eine komplett eigenständige Startererlektronik und beschäftigten uns erstmals mit aufwändigeren Schutzelektroniken für Akku und Lampe.

2002 – Erste Gasentladungslampe „Edison“

2005 – Erste LED Lampe nach heutigen Standards „Wilma“

Sie war die erste einer ganzen Generation: Unsere Wilma besaß das erste von uns selbst erschaffene LED-Linsen-System wie man es heute kennt. Ab hier wurden unsere Lichter heller, gleichmäßiger und so zuverlässig wie noch nie.

2005 – Erste LED Lampe nach heutigen Standards „Wilma“

2007 – Umstieg auf Li-Ion Akkus

Während wir in den Jahren davor eine Reihe aus NiMh-, NiCd- und Li-Ion Akkus verwendeten, überwogen die Vorteile moderner Li-Ion Akkus immer mehr. So stellten wir bereits 2007 komplett auf die neue Technik um. Das ermöglichte uns längere Laufzeiten, längere Lebenszeiten und vor allem deutlich mehr Leistung. RIP NiMh und NiCd!

2007 – Umstieg auf Li-Ion Akkus

2014 – Erste Lampe mit Fernbedienung „Betty“

Die Technik wurde kleiner, der Taster inkl. Elektronik wanderte bei den meisten Modellen mit in das Gehäuse. Daher stellte sich die Frage der Bedienung direkt vom Lenker aus. Hierzu wurde unser damaliges Topmodell mit einer Funkfernbedienung ausgestattet. Ab 2016 ersetzten wir die Funktechnololgie durch Bluetooth, dessen Funktionen wir bis heute ständig weiterentwickeln.

2014 – Erste Lampe mit Fernbedienung „Betty“

2015 – Erstes Rücklicht mit Bremslichtfunktion und Sensorik

Unser Rotlicht war das wahrscheinlich erste Rücklicht mit einer komplexeren Sensorik und Bremslichtfunktion. Wolf, Calle und Kollegen tüftelten lange an den richtigen Bauteilen und Werten und machten dieses Rücklicht so zuverlässig, dass es bis heute auf dem Markt besteht.

2015 – Erstes Rücklicht mit Bremslichtfunktion und Sensorik

2016 – Erste StVZO Lampe mit blendfreiem Abblendlicht

Nach jahrelanger Entwicklungsarbeit war es uns endlich gelungen die lichttechnischen Ansprüche von Lupine mit den strengen Normen der StVZO zu vereinen: Ein breiter und homogener Lichtteppich, genug Leistung um auch abseits der Straße zu bestehen und eine blendfreie Abblendlichtfunktion. Das war die Geburt unserer Lupine SL-Reihe.

2016 – Erste StVZO Lampe mit blendfreiem Abblendlicht